Mittwoch, 6. Januar 2016

Laufen ade...

Jetzt muss ich mich doch mal melden, es ist höchster Zeit… (Achtung: sehr langer Beitrag… ;-)

Sechs Wochen war es sehr ruhig hier bei mir im Blogg. In der Vorweihnachtszeit hatte ich auch so viel um die Ohren, dass ich in der virtuellen Welt kaum noch unterwegs war. Zudem gab es in der Zeit sowieso nicht viel zu berichten.

Anfang Dezember hatte ich seit langem einen Termin beim Hautarzt um eine recht große und nicht ganz schöne Leberfleck zu entfernen. Eine zentimeterlange Wunde musste mit zwei Nähten wieder  zugemacht werden und danach bekam ich 2 Wochen Trainingsverbot… ein wenig habe ich mich schon geärgert, hätte ich den Termin doch 2 Wochen später gelegt. Über Weihnachten wäre ich sowieso nicht zum Laufen gekommen. Andererseits hatte ich ja sowieso so viel zu tun, dass es eigentlich egal war und ein paar kleine Trainingseinheiten zu Hause habe ich trotzdem hinbekommen ;-)

Bei der Nachkontrolle bekam ich den Bescheid, dass alles ok war, das es aber gut war das man den Leberfleck entfernt hatte. Die Untersuchung hatte gezeigt, dass neoplastische Zellen vorhanden waren und dass er wahrscheinlich irgendwann angefangen hätte sich zu verändern. Also war das ganze wenigstens für etwas gut!

Die Schulferien haben erst am 24. Dezember angefangen und  so hatten wir bis zum Schluss Vollgas. Am 23. als meine ganze Familie angekommen war (Mama und Bruder mit Familie), fühlte es sich endlich ein wenig wie Weihnachten an!

Wir haben die gemeinsame Feiertage sehr genossen und auch wenn auch wir hier oben in den Bergen eine grüne Weihnachtszeit hatten, gab es wenigstens auf der Piste genug Kunstschnee zum Skifahren. So sind wir am Heiligen Abend und auch am 25. und 26. oben gewesen und hatten drei  herrliche Skitage! Natürlich waren die Schneeverhältnisse alles andere als optimal, was anderes kann und darf man sich natürlich nicht erwarten, wenn 95 % vom Schnee auf der Piste künstlich ist und es neben der Piste fast grün ist…

Fast die ganze Truppe
Noch recht grün im Tal...

Wir haben es auf jeden Fall sehr genossen – die Bewegung und der frische Luft, die Sonne und die gemeinsame Zeit, was kann man sich mehr wünschen! :-)

Am 27.12. auf 1100 Hm - noch recht grün für die Jahreszeit... 

Am Sonntag legten wir eine Skipause ein und sind wandern gegangen, eine schöne gemütliche kleine Runde im Gauertal.

Am Montag stand wieder Skifahren auf dem Programm. Ganz ehrlich, wäre meine Familie nicht da gewesen, wären wir nicht Ski gefahren – wir hätten bessere Verhältnisse abgewartet. Natürlich wollten sie die Tage ausnutzen und wir wollten die gemeinsame Zeit genießen – also sind wir zu Mittag alle zusammen (außer meiner Mama, die nicht Ski fährt) mit dem Lift hinauf.

Schon nach einer halben Stunde, bei der dritten Abfahrt ist es passiert. Ich hatte einen kleinen Sturz und spürte sofort, dass etwas im Knie passiert war. Ich konnte aber aufstehen und dachte, vielleicht ist es doch nicht so schlimm. Zumindest hoffte ich das, auch wenn mir mein Körper eigentlich etwas anderes sagte, denn ich zitterte ziemlich als ich versuchte mich zu sammeln und die Kinder nicht allzu viel anmerken zu lassen. Da wir nicht weit weg von der Bergstation waren, rutschte/fuhr ich den Kindern vorsichtig und hauptsächlich auf dem gesunden Bein weiter vor, bis wir oberhalb von der Bergstation angekommen waren. Die ganze Zeit ging es bei mir im Kopf hin und her: „Was war passiert? Wahrscheinlich ist es eh nichts Schlimmes… Wenn aber doch… Es fühlt sich aber ganz ok an… Am besten machen wir eine kleine Pause und schauen dann weiter…“ und immer wieder zitterte ich.

Als mein Bruder mit Familie bei uns ankam, fragte ich ob sie nicht auch eine kleine Pause machen wollten. So stellten wir die Skier hin und gingen über die Terrasse. Es fühlte sich in meinem Knie nicht gut an und so änderte ich meine Meinung. Sollte das Knie anschwellen, würde ich vielleicht nicht in der Lage sein selbst runter zukommen. Ich sagte meinem Bruder, dass ich lieber gleich runter fahren wollte und die Mädels wollten mit Mama mit. So holten wir die Skier und gingen zur Bahn. Die Treppe hinunter war eigentlich kein Problem. Ich bin vorsichtig gegangen, zuerst das gesunde Bein und dann das „kaputte“ und achtete immer darauf, das Knie gerade zu belasten.

Als wir im Tal ankamen gab es noch eine Treppe. Meine Mäuse waren super brav und haben ihre Skier alleine getragen. Nur habe ich immer Angst wenn sie eine Treppe mit Skischuhe und Ski runter müssen - nur mit den Skischuhen eine Treppe hinunter zu laufen ist eine Kunst für sich, und dabei die schweren Skier zu tragen... wenn da einer stolpert und Kopf voraus runter fliegt… Als ich unten ankam habe ich mich also umgedreht um sie auf den letzten Stufen den Skiern abzunehmen, dass gefiel mein Knie aber gar nicht und schon lag ich zum zweiten Mal auf dem Boden – diesmal tat es noch weh.

Zwei nette Männer, die gerade vorbei kamen fragten vorsichtig, ob sie mir aufhelfen sollten oder lieber liegen lassen. Bitte aufhelfen, sagte ich und kam mit Ihrer Hilfe wieder auf dem gesunden Bein hoch. Vorsichtig testen ob es noch hält, doch es ging – nur nicht drehen!! Sie boten sich noch an, meine Skier bis zum Auto zu tragen und da sagte ich nicht nein. Ich ging vorsichtig, auf meinen Stöcken gestützt, die kurze Strecke bis zum Auto und stellte fest, es ging wieder. Ich bedankte mich bei meinen Helfern, zog die Skischuhe aus, packte die Sachen ins Auto und wir fuhren die 3 Minuten nach Hause. Die Kinder habe ich bei meiner Mama abgeliefert und bin gleich weiter zum Arzt gefahren.

Röntgen, MRT und dann der Bescheid – (vordere) Kreuzband ab, zerfetzt, nicht mehr zu retten… 

Schiene und Krücken bekommen

...einschreiben, Narkosegespräch, ab ins Zimmer und auf OP warten…

Wenigstens gibt es vom Bett aus eine schöne Aussicht... ;-)

…und warten und warten und warten...

Ich hatte seit dem Frühstück um 10 Uhr nichts mehr gegessen und so gegen Abend um 19 Uhr hatte ich schon mächtig Hunger. Essen war natürlich nicht erlaubt, ein wenig stilles Wasser trinken zum Glück schon. Kurz nach 20 Uhr kam die Nachtschwester vorbei und sagte, ich könne mich ausruhen, ich käme vor Mitternacht sowieso nicht dran. Hmmm… dachte ich, dann wasche ich mir doch schnell die Haare – wer weiß wenn ich das nächste Mal dazu komme… ;-)

Danach habe ich versucht ein wenig zu schlafen was aber leider nicht besonders gut funktioniert hat. Ich war schon ein wenig aufgeregt wegen der OP und ich glaube ich bin erst nach Mitternacht eingedöst. Wenigstens hatte ich keine Schmerzen. Kurz vor drei bin ich aufgewacht und dachte, jetzt muss es doch bald mal los gehen, sicherheitshalber gehe ich mal auf die Toilette… wieder zurück im Bett bin ich wieder eingedöst und erst um 04:20 Uhr wurde ich von der Nachtschwester geweckt - es ging los! Ich war die letzte in dieser Nacht, die dran kam und das machte mich noch mehr Nervös. Sie hatten den ganzen Nacht operiert, hoffentlich sind sie noch fit genug… auf der anderen Seite war es ja eine Routineoperation für sie, ich möchte nicht wissen wie viele Kreuzbänder sie jeden Winter machen…

Was sie bei mir gemacht haben: es wird die Sehne eines Muskels an der Rückseite des Oberschenkels (M. Semitendinosus) abgenommen, diese wird vierfach aufeinandergelegt wodurch eine neue Ersatzsehne für das Kreuzband entsteht. Das neue Kreuzband wird mit Hilfe eines Endobuttons im Oberschenkelknochen verankert und am anderen Ende im Bereich des Schienbeinkopfes mit 2 Titanschrauben fixiert - und voilà, ein neues Kreuzband ist da! ;-)
(Wer genauer darüber lesen möchte, kann hier hineinschauen: Semitendinosusersatzplastik mit Endobuttonfixation.)

Irgendwann zwischen sechs und sieben Uhr morgens war ich dann wieder repariert und zurück in meinem Zimmer. Um halb acht kam schon das Frühstück – endlich was zum Essen!! 


*glückglückglück*

Guten Morgen Bein! 

Zu Mittag kam mir mein Bruder holen und ich konnte mich zu Hause weiter ausruhen. Zum Glück hatte ich ja eine riesengroße Hilfe zu Hause - meine Mama, meine Schwägerin und mein Bruder haben alles gemacht und ich durfte mich in den ersten drei Tage daran konzentrieren das Bein hochzulegen und zu kühlen :-) Vom Herzen vielen Dank für die Hilfe!!!

Vom Arzt habe ich ein Übungsprogramm mit bekommen...



...und ich habe gleich am Operationstag losgelegt. Am späten Nachmittag startete ich ein Versuch die Übungen durchzuführen. Es ging nicht einmal so schlecht, abgesehen davon, dass ich überhaupt keinen Kontakt mit meinem Quadriceps bekommen habe. Was ja auch kein Wunder war, da das ganze Bein noch betäubt war ...lach... aber wenigstens konnte ich das Bein recht gut strecken (was sehr wichtig ist) und auch beugen :-)

In den ersten Tagen nach der OP, solange das Bein noch betäubt war, musste ich die Schiene dran lassen und durfte das Bein nur mit dem Eigengewicht "belasten", quasi am Boden nur abstellen. So feierten wir Silvester gemütlich zu Hause:

Knie kühlen ist wichtig!!
Gutes neues Jahr!!

Am 01.01. habe ich die Schiene entfernt und durfte schon anfangen das Bein leicht zu belasten. Am Samstag bekam ich jede Menge Krankenbesuche und bin fast den ganzen Nachmittag auf meinem Stuhl in der Küche gesessen und habe das Knie gekühlt. Da fingen die Schmerzen langsam an... nicht im Knie, sondern die Blutergüsse im Unterschenkel taten mir weh und es wurde nur noch schlimmer. 

Das Knie sieht nicht einmal so schlimm aus...
...die Blutergüsse machen mir aber im Moment sehr zu schaffen.

Am Sonntag hat es dermaßen weh getan, dass ich jedes Mal als ich aufgestanden bin und das Blut ins Bein hinein geschossen ist, hätte schreien können... Meine Übungen dagegen, habe ich zum Glück ohne größere Probleme durchführen können :-) Bewegung tut nur gut - was für eine Überraschung ...lach... ;-) Nur längeres Stehen, z.B. beim Essen zubereiten, war und ist noch sehr anstrengend... Meine Familie ist am Sonntagvormittag nach Hause gefahren und so muss ich den Haushalt jetzt selber schmeißen. Zum Glück habe ich sehr viel Hilfe von meinen braven Mädels :-)))

Am Schlimmsten war bzw. sind die Schmerzen am Schienbein. Mein Schienbein war am Sonntag und Montag ganz rot und ganz heiß... So habe ich mich am Montagnachmittag sehr auf die erste Physiotherapie und der erste Arztbesuch seit der OP gefreut. In der Physio habe ich erfahren, dass Sportler häufig die schlimmeren Blutergüsse haben und davon auch die schlimmeren Schmerzen als nicht-Sportler... hmmm... Ich bekam die Anweisung, das Bein bis auf weiterem nicht zu belasten, Topfen aufzulegen (warum bin ich selber nicht auf die Idee gekommen...) und auch mit einem Gel (Hirudoid Gel) einzuschmieren, weiter hoch zu lagern und kühlen, kühlen, kühlen...

So versuchen wir jetzt über die Runden zu kommen und ich denke es geht soweit recht gut. Ich mache weiter meine Übungen damit ich die Streckung und die Beweglichkeit im Knie - ich habe schon fast volle Streckung und kann bis 70 Grad beugen - beibehalte. Ich mache 3-4 Mal am Tag einen Topfenwickel und es scheint als ob es hilft, denn die Schmerzen sind zum Glück erträglich geworden - es geht also in die richtige Richtung, langsam aber sicher - Hauptsache es geht weiter!! :-))

Und sonst... ja, was soll ich sagen. Als ich in der Klinik lag und auf meinem OP wartete, war ich nur so unendlich dankbar, dass es mir so gut geht. Am frühen Nachmittag verletzt und am späten Nachmittag schon beim Arzt gut aufgenommen. Und was ist schon ein Kreuzband...? Es gibt so viele schlimme Krankheiten, es gibt so viele Menschen auf der Welt die ein vielfach größeres Leid erleben und ertragen müssen... Mir geht es doch sooo gut!!!

Jetzt warte ich einfach ab, bis die ärgsten Schmerzen vorüber sind. Danach werde ich wieder anfangen das Bein zu belasten. Ich mache meine Übungen für die Beweglichkeit weiter und suche immer noch den vollen Kontakt mit meinem Quadriceps ...lach... Irgendwie scheint die Verbindung gekappt zu sein (was aber laut meiner Physiotherapeutin nach so einer OP ganz normal ist). Danach gibt es weitere Übungen für eine freie Gelenks-Beweglichkeit und der Vollbelastung und dann ist es Zeit für Koordinationstraining und Muskelaufbau. 

Skifahren, Laufen, Tanzen und Springen/Hupfen (und jegliche unkontrollierte Bewegungen) darf ich erst in ca. 9 Monate wieder, denn erst dann ist mein neues Kreuzband wieder voll durchblutet. Bis dahin kann ich Alternativsport wie Krafttraining, Fahrradfahren und Walken machen.

So werde ich in nächster Zeit nicht viel über Laufen berichten können, ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie es mir so geht. Eine ganz neue Herausforderung wartet auf mich im neuen Jahr und ich nehme sie dankend an! 

Mein Ziel für das neue Jahr: wieder laufen zu können ;-)


Ich danke alle, die es bis hierher durchgehalten haben und wünsche Euch ein gutes, verletzungsfreies und sportliches neues Jahr mit viel Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit!!

Kommentare:

  1. Liebe Anna,

    wie schön von Dir zu lesen und was für einen Krimi. Ich hätte Dir von Herzen einen besseren Start in das neue Jahr gewünscht. Aber wie Du selber schreibst, was für ein Glück, dass die Op noch am gleichen Tag (oder in der gleichen Nacht) stattfinden konnte und die Medizin heute eine Kreuzband wieder neu "bauen" kann.

    Nun muß die Zeit das meiste weitere richten. Neun Monate sind zwar kein Pappenstiel, aber sie gehen vorbei. Deine Mädels werden Dich schon auf andere Weise auf Trab halten :-))

    Ich wünsche Dir eine gute Genesung, einen perfekten Heilungsverlauf und trotz allem ein gutes neues Jahr.

    Danke auch für Deine guten Wünsche!

    Ganz liebe Grüße aus dem hohen und frostigen Norden
    Volker

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    1. Danke lieber Volker,

      der Start in das neue Jahr war eigentlich gut, nur der Abschluss vom alten war nichts... ;-)

      Medizinisch haben wir ja wirklich einen sehr hohen Standard und mit einer guten Unfallversicherung konnte ich auch zum Spezialisten :-))

      Die neun Monate werden vorbei gehen und ich werde einfach das Beste daraus machen - Bewegen darf bzw. sollte ich mich ja, und ja, die Mädels halten mich auf jeden Fall auf Trab! ;-)

      Vielen herzlichen Dank lieber Volker und auch vielen lieben Dank für Dein Mail! Das neue Jahr wird gut - bestimmt!

      Ganz liebe Grüße aus den winterlichen Bergen

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  2. Liebe Anna,

    da hat es Dich ja echt böse erwischt, obwohl natürlich Schlimmeres hätte passieren können. Immerhin darfst Du Ausgleichssport machen und bist nicht zur vollständigen Untätigkeit verurteilt. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass die Hämatome und die Schmerzen schnell verschwinden, so dass wieder Alltagsfunktionalität besteht.

    Geduld wünsche ich Dir natürlich auch, nimm es sportlich und freu Dich auf das nächste Laufjahr.

    Salut und nochmals gute Besserung

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    1. Lieber Christian,

      ja, es hätte auf jeden Fall schlimmer sein können... daher bin ich dankbar, dass ich "nur" mein Kreuzband ab hatte.

      Ich darf und soll mich bewegen und es wird immer besser werden - irgendwann bin ich auch wieder in der Natur an der frischen Luft und kann Walken, darauf freue ich mich jetzt schon! :-)

      Vielen Dank, die Schmerzen wünsche ich mir auch weg. Sie sind heute schon weniger wie gestern :-) langsam aber sicher…!!

      Und Geduld werde ich bestimmt noch brauchen, ich danke Dir dafür!

      Viele liebe Grüße Anna

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  3. Liebe Anna,

    Mensch, das ist ja ein Blogpost. Das tut mir leid. Auch wenn Du es für Dich positiv ins rechte Licht gerückt hast, ist es doch schon sehr, sehr ärgerlich.

    Ich wünsche gute Genesung und so wie Du fleissig Deine Übungen machst, wirst Du für den Alltag sicherlich bald wieder auf den Beinen sein.

    Gruß
    Anja

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    1. Liebe Anja,

      wenn ich ganz ehrlich bin habe ich mich bis jetzt keine einziges Mal geärgert. Hätte ich etwas unüberlegtes, etwas unnötiges gemacht was zu meiner Verletzung geführt hätte, dann hätte ich mich wohl sehr darüber geärgert. So wie es aber passiert ist hätte ich nichts anderes machen können, es ist einfach passiert und ärgern bringt mir einfach gar nichts, also lasse ich das.

      Vielen herzlichen Dank, ich hoffe sehr, dass ich bald wieder auf den Beinen bin - sobald ich die Krücken weg habe wird der Alltag wieder ein großes Stück leichter!

      Liebe Grüße Anna

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  4. Meine liebe Anna, kann dich nur fest drücken, dir viel Geduld und Gelassenheit wünschen, aber die hast du, bist ja aus dem gleichen Holz wie ich, leider hat es auch dich erwischt, aber alles wird gut, schade, dass ich soweit weg von dir bin, hätte mich gerne um deine Mäuse gekümmert. Ich hoffe, alles läuft einigermaßen.

    Lass' dich umarmen - ohne ans Bein zu kommen, sieht ja schlimm aus mit den Blutergüssen ! Ganz, ganz besonders liebe Grüße nach ganz unten von der eisigen Kälte von ganz, ganz oben ! ♥

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    1. Danke liebste Margitta,

      Geduld und Gelassenheit werde ich in nächster Zeit wohl brauchen ;-) Auch wenn wir die Dinge positiv sehen, ab und zu braucht es einfach eine extra Umarmung und eine extra Ladung Geduld - du weißt das...
      Ja schade, dass du so weit weg bist!! Zum Glück geht es wieder besser mit den Schmerzen und im Moment bin ich recht zufrieden solange ich nur Schmerzfrei bin - man wird Bescheiden... ;-)

      Vielen lieben Dank ♥ eine Umarmung kann ich immer brauchen :-)

      Genauso liebe Grüße zurück nach oben aus den winterlichen Bergen

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  5. Ach Anna, wie traurig und blöde! Was mir gut gefällt, ist dein trotz-allem-lachendes Gesicht auf den Fotos - das zeigt, dass du ein kerniges Mädel bist und dich nicht unterkriegen lässt, das finde ich super.

    Chapeau, ganz viel Bewunderung und alles Liebe aus dem Rheinland für dich!

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    1. Liebe Daniela,

      das Lachen fiel mir da besonders leicht, denn mein Bein war ja noch betäubt... ;-) Spaß beiseite, unterkriegen lasse ich mich bestimmt nicht und alles wird doch leichter wenn man lachen kann! :-)

      Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße zurück ins Rheinland

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  6. Ohje, Anna, du machst ja Sachen :(
    Gute Besserung und einen vernünftigen Heilungsprozess!

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    1. Gelle, so wird es wenigstens nicht langweilig... ;-)
      Vielen lieben Dank, das wünsche ich mir auch!!

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  7. Liebe Anna,
    so ein Pech aber auch. Mir gefällt, dass Du trotzdem positiv gestimmt und optimistisch nach vorn schaust. Mit der Einstellung kommst Du gut über die lauffreie Zeit. Ohne Sport musst Du immerhin nicht sein. Das ist doch wenigstens etwas.
    Hoffentlich klappt im Alltag alles bald ein wenig besser. Ist schon doof, wenn man da eingeschränkt ist. Ich durfte es auch erst erfahren.
    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bianca

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    1. Liebe Bianca,
      ja manchmal hat man eben Pech, wie man sich dabei bzw. danach fühlt kann man aber oft (nicht immer, aber oft) selbst beeinflussen. Es hätte viel Schlimmeres passieren können und so bin ich einfach froh, dass es "nur" das Kreuzband war.
      Zum Glück muss ich nicht ohne Sport sein. Ich soll mich und mein Bein sogar bewegen, und das immer mehr! Heute darf ich wieder anfangen zu belasten :-)) somit geht es jetzt schon ein wenig besser im Alltag - ja Du hast die Erfahrung ja auch gerade eben gemacht.
      Vielen lieben Dank und liebe Grüße,
      Anna :-)

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  8. Liebe Anna,

    hier nun also die bebilderte Langfassung dessen, was dir wiederfahren ist - oh je, das sieht noch böse aus! Und trotzdem bleibst du tapfer und fröhlich, das gefällt mir so richtig gut. Mamas wie du können ja keine echte Pause nehmen, einerseits zwingt das härter mit sich zu sein als man vielleicht will, andererseits kann Ablenkung durch und Verpflichtung für andere aber auch gut sein, zumindest fällt einem nicht die Decke auf den Kopf. Ich wünsch dir sehr, dass deine Heilung gut verläuft und du schon bald schmerzfrei bist und die Beweglichkeit und Belastbarkeit zunehmen, so dass du den Alltag wieder leichter meistern und dich mit Alternativsportarten wieder mobilisieren kannst. Es gibt sooo viele Möglichkeiten - also wirklich keinen Grund, den Kopf allzu sehr hängen zu lassen! Und wie du schon schreibst: Gemessen am Schicksal anderer Menschen sind einige Monate eingeschränkter Beweglichkeit noch gut zu ertragen. Bleib so zuversichtlich wie du bist - du hast allen Grund!

    Ganz liebe Grüße,
    Anne

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    1. Liebe Anne,

      es sieht schon nicht so schön aus, aber laut meinem Arzt ist es absolut Normalzustand nach so einer Operation - er muss es ja wissen, er sieht es ja tagtäglich ;-)

      Die Ablenkung ist auf jeden Fall gut, natürlich habe ich es in den ersten Tagen genossen, als mir meine Familie mit allem geholfen haben und ich mich voll und ganz meine "Beinpflege" widmen konnte - das war ja auch notwendig.

      Nur auf Dauer würde mir das ja viel zu langweilig werden. Zum Glück sind die Schmerzen jetzt besser und ich kann den Alltag wieder ein kleines Stück besser meistern! Langsam darf ich sogar wieder anfangen das Bein zu belasten :-))) Jeder noch so kleiner Fortschritt ist ein Schritt in die richtige Richtung!!

      Nein, es gibt wirklich kein Grund den Kopf hängen zu lassen und das werde ich auch nicht! Vielen Dank für Deinen lieben Zeilen!

      Ganz liebe Grüße Anna

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  9. Liebe Anna,
    ich hatte es ja schon auf FB gesehen und gelesen, aber die Langfassung lässt mich schon etwas schaudern.
    Nur gut, dass du gleich in gute Hände gekommen bist! Ich denke, bei deiner Konsequenz, wird auch der Heilungsverlauf gut über die Bühne gehen.
    Gut, dass du schon Bewegungsalternativen hast und nicht ganz zur Untätigkeit verdammt worden bist. Trotzdem wünsche ich dir eine problemlose und möglichst schnell eine schmerzfreie Heilung! :)

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    1. Liebe Doris,
      ja ich bin sehr froh, dass ich eine gute Versicherung habe und dass der Spezialist direkt um die Ecke ist! Konsequent zu sein ist bei mir nicht das Problem - ich hoffe nur, dass ich die Signale meines Körpers und vor allem die meines Knies richtig deuten werde damit ich es nicht gleich übertreibe! Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben! :-)
      Alternativen gibt es eigentlich genug, man muss es nur wollen ;-)
      Vielen lieben Dank! Das wünsche ich mir auch!! :-)
      Ganz liebe Grüße Anna

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  10. Liebe Anna,
    Zunächst himmelhoch jauchzend, dann zum Glück nicht zu Tode betrübt ... Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich habe schon darauf gewartet, etwas mehr zu erfahren, wie das passiert ist und wie es Dir geht.

    Die moderne Medizintechnik ist wirklich ein Wunder, auch wenn die Heilung oft immer noch sehr lange dauert. Aber kontrolliertes Training wird ja zum Glück möglich, sogar sehr erwünscht sein. Deine "Folterkammer" wird sich also vermutlich in den nächsten Wochen und Monaten reichlich genutzt werden.

    Einen Besuch beim Hautarzt habe ich übrigens heute auch schon wieder hinter mich gebracht. Beim mir mussten drei Fäden sein, um die vermutlich etwas größere Wunde zu schließen. Das war leider schon das zweite Mal innerhalb von vier Monaten. Ich hoffe, die Biopsie hat nicht wieder ein Ergebnis, das ein Nachschneiden erforderlich macht ...

    Aber ich will nicht klagen. Meine Schmerzen sind gegen Deine eine Kleinigkeit. Das Bein sieht wirklich übel aus. Wobei mich der Grund interessieren würde, warum es bei Sportlern stärker ins Gewebe einbläuten soll?

    Dir und Deiner Familie trotz allem ein gutes Jahr. Dein Ziel hast Du ja bereits formuliert.

    Liebe Grüße
    Rainer 8-)

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    1. Lieber Rainer,

      ja mir geht es soweit gut - vor allem seit die Schmerzen besser geworden sind!

      Die moderne Medizintechnik ist wirklich ein Wunder und in so eine Spezialklinik kennen sie sich wirklich gut aus. Zum Glück ist man heute drauf gekommen, dass Bewegung meist gleich nach einer Operation erwünscht ist - es ist ja nicht lange her, da hat man eine Kreuzbandverletzung für eine lange Zeit ruhig gestellt...

      Oh je, schon wieder beim Hautarzt :-( Drei Fäden, das muss schon etwas Größeres gewesen sein... ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass der Befund gut ausfällt damit kein Nachschneiden nötig sein wird!! Mir sind solche Sachen eben fast unheimlicher, als mein Kreuzband. Klar, das Bein sieht übel aus (alles ganz normal nach so einer OP laut meinem Arzt), aber es wird wieder heilen, auch wenn es diesmal etwas länger dauern wird. Dir wünsche ich alles Gute, dass Du dann für lange Zeit keine unangenehme Hautgeschichten mehr hast!!

      Ich habe heute bei der Physiotherapie gerade mit meiner Therapeutin darüber geredet. Ich hatte die Vermutung, dass durch den Sport die Muskeln besser durchblutet sind und so die größeren Blutergüsse entstehen können. Das hat sie mir bestätigt. Zudem, hat sie erklärt, sind die Schmerzrezeptoren durch das Training besser ausgebildet/entwickelt, so dass wir anscheinend den stärkeren Schmerz verspüren...

      Vielen lieben Dank! Ja, dieses Jahr habe ich ein klares Ziel vor den Augen ;-)

      Liebe Grüße Anna

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  11. Ach Anna,
    schon die Überschrift hat es mich erahnen lassen... ich wünsche Dir eine schnelle und umfangreiche Genesung! Schon eine reine Prellung kann sich lange hinziehen, wie ich leider aus eigener Erfahrung weiß, ich hoffe sehr, dass in diesem Jahr noch Laufschuhe anziehen kannst. Das wäre wunderbar!
    Alles Liebe & Gute Dir,
    Claudi

    PS: Gegen blaue Flecken und Schwellungen hilft mir Retterspitz überragend. Vielleicht auch was für Dich?

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    1. Liebe Claudi,
      ab und zu hat man eben Pech - Du kennst das leider auch aus eigener Erfahrung. Umso mehr freue ich mich, dass es bei Dir im Moment so gut läuft!
      Es wird länger gehen, aber ich darf mich ja zum Glück mit Alternativsportarten beschäftigen und irgendwann werde ich, noch in diesem Jahr, die Laufschuhe schnüren! Bestimmt :-)
      Vielen lieben Dank!
      Liebe Grüße Anna

      Danke für den Tipp mit dem Retterspitz! :-)

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  12. Hallo Anna,
    als normalerweise stiller Blogleser möchte ich Dir jetzt aber doch gute Besserung wünschen. Ich weiß, was so ein Kreuzbandriss bedeutet.Ist mir vor 28 Jahren beim Fußball passiert. Damals noch mit 25cm langer Narbe und über drei Monate Schiene. Gut zu lesen,dass Du trotzdem so positiv gestimmt bist. Bleib auf alle Fälle bei den Übungen dran, denn es ist sehr wichtig eine gute Muskulatur wieder aufzubauen und zu erhalten. Dann wirst Du auch wieder, auch wenn es etwas dauert,herumspringen wie ein junges Reh :-). Noch einmal alles Gute und beste Grüße
    Frank

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    1. Hallo Frank,
      es freut mich sehr Dich zu lesen!! :-)
      Zum Glück ist die Medizin heute schon ein großes Stück weiter, ich habe ein ca. 3 cm langer Schnitt unter der Kniescheibe und da drunter 2 Löcher von den Arthroskopie-Geräten und ich habe die Schiene ja nur 3 Tage lang tragen müssen :-) Ich bleibe auf jeden Fall dran, die Beweglichkeit und der Muskelkraft sind sehr wichtig beizubehalten und wieder aufzubauen!
      Naja, jung ist ja relativ, aber herumspringen werde ich bestimmt wieder... ;-)
      Vielen lieben Dank für Deine Zeilen und Deinen guten Wünsche!
      Liebe Grüße Anna

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  13. Liebe Anna,
    ich bin ganz erschüttert das zu lesen :-|
    Was machst du bloß für Sachen.
    Also ich wünsche dir natürlich das es ganz schnell besser wird und zumindest der Alltag für dich gut zu meistern ist.
    Ich finde es sehr großartig, das du nicht gleich mit jammern anfängst, sondern dir bewusst machst, das du im Großen und Ganzen echt Glück hattest. Ja, was ist schon ein Kreuzbandriss.
    Bald biste wieder auf der Piste, also zumindest mit dem Rad :-)
    Laufen ist ja zum Glück nicht die einzige schöne Sportart.
    Ich wünsche dir Alles Gute und das du viel Geduld aufbringst und das du dich nicht unterkriegen läßt.
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Liebe Helge,

      ja manchmal hat man einfach nur Pech... und jammern hilft ja sowieso nicht ;-) Ich bin wirklich sehr froh und dankbar, denn im Endeffekt geht es uns ja wirklich sehr gut!

      Klar - bald bin ich wieder unterwegs, zwar nicht laufend, aber wenigstens kann ich dann in der Natur und an der frischen Luft Alternativsport machen!! :-)

      Vielen lieben Dank, Geduld werde ich in nächster Zeit wohl brauchen - so leicht lasse ich mich aber nicht unterkriegen!! ;-)

      Ganz liebe Grüße Anna

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  14. Und jetzt weiß ich wieder, warum ich nicht gerne skifahre ;-) Nein, war nur Spaß. So schlecht wie ich fahre, würde ich mir alle Knochen brechen!

    Wahnsinn deine Geschichte der letzten Wochen! Und dein Bein sieht mit den Blutergüssen ja wirklich böse aus...ich hoffe die Schmerzen sind für dich etwas erträglicher geworden. Deine Beschreibungen haben sich ja wirklich sehr schlimm angehört, das tut mir wirklich so leid für dich :-(

    Ich finds wirklich toll, dass du es mehr oder weniger gelassen nimmst, dass du erst wieder in 9 Monaten mit dem Laufen anfangen kannst. Für dich gibt es einfach immer "Auswege", Alternative und du bist nie jemand, der gleich den Kopf in den Sand steckt. Das finde ich so toll! Eine echt starke Frau und Kämpferin :-)

    Und ich bin mir sicher, das wirst du auch im neuen Jahr sein. Ich wünsche dir ein wunderschönes 2016, mit vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen und vor allem Gesundheit. Werde und bleibe bald gesund, dann kannst du wieder deine Berge unsicher machen! Alles Liebe

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    1. Ja, es ist immer ein Risiko dabei, aber so ist es doch bei allem - ich denke wenn es sein soll, dann soll es einfach sein und wäre es nicht beim Skifahren passiert, wäre ich wohl beim Laufen ausgerutscht... ;-)

      Die Blutergüsse sind zum Glück etwas zurückgegangen und die Schmerzen sind auch schon viel besser - jetzt kann ich endlich anfangen das Bein zu belasten! :-))

      Ärgern bringt ja nichts und ich darf mich ja zum Glück bewegen und ich darf trainieren – und das immer mehr :-) Es gibt immer Alternative und ich kann wählen ob ich mir das Leben leichter oder schwerer machen möchte ;-)

      Vielen lieben Dank - das wünsche ich Dir auch!!
      Ganz liebe Grüße Anna

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  15. Liebe Anna,
    ich folge deinem Blog seit ca. einem Jahr still. Doch nach diesem Beitrag muss ich mich jetzt melden. Du Arme! Ich wünsche dir alles Gute und eine gute Besserung. Ich bewundere deine Haltung so sehr, dass du nicht hängen lässt und so positiv denkst. Das ist wirklich bewundernswert! Denn wer dein Blog liest, weiß wie viel dir das Laufen bedeutet.

    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Hallo Barbara,

      schön Dich hier zu lesen!! Vielen Dank für Deinen lieben Zeilen und die guten Wünsche :-)

      Den Kopf in den Sand zu stecken nützt ja nichts und so wähle ich lieber, positiv zu denken und nach vorne zu schauen. Ich freue mich sehr darüber, dass die schlimmsten Schmerzen jetzt vorbei sind und ich langsam anfangen kann, auf das Bein zu gehen! :-))

      Ja, das stimmt, das Laufen bedeutet sehr viel für mich - das aller wichtigste ist aber, dass ich trainieren und mich bewegen kann und das darf und soll ich ja - also nur halb so schlimm!! :-))

      Ganz liebe Grüße Anna

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