Mittwoch, 24. Januar 2018

Sonne, Schnee und Kniebeugen auf der Piste ­čśÄ

Nach meinem letzten Beitrag ist es so richtig abw├Ąrts gegangen...
...zumindest mit den gelaufenen Kilometern ­čÖł 

Ich war so froh, dass es so gut lief und dass ich 20 Kilometer mit H├Âhenmeter so gut weggesteckt hatte. So nahm ich mir vor, diese gute Form wenigstens zu behalten. Das ging genau bis zu meiner Erk├Ąltung, denn als die Erk├Ąltung endlich wieder vorbei war, war es auch schon die Woche vor Weihnachten. Urlaub musste abgebaut werden und ein Kollege hatte die ganze Woche frei. Dazu wurde eine Kollegin krank und so waren wir 1 Vollzeit- und 2 Halbzeitmitarbeiter, die der Arbeit von normalerweise 3 Vollzeit- und 2 Halbzeitmitarbeiter machen mussten - dazu wurde die zweite Halbzeitmitarbeiterin am Ende der Woche auch noch krank... Ich war nur froh, dass ich schon vorher so gut auf Weihnachten vorbereitet war und so waren es haupts├Ąchlich viele ├ťberstunden und nicht sooo viel Stress ­čśČ Nur zum Trainieren kam ich nat├╝rlich dann auch nicht mehr... 
...und kaum noch zum Schlafen ­čś┤

Endlich war die Woche vorbei und am Freitag vor Weihnachten kam meine Familie. Mama und Bruder mit Familie um die Ferien bei uns zu verbringen ­čśŐ Wir hatten zwei herrliche Wochen! Jeden Tag Skifahren, au├čer drei Regentage. Ausweichprogramm: Schlittschuhlaufen, Baden und Kuchen backen ­čśő Auch wenn ich nicht zum Laufen kam (ich musste dazwischen ja auch noch arbeiten) haben wir wenigstens viel Bewegung und frische Luft gehabt.



Herrliche Sonnentage... ­čî×





...und sch├Âne Schneetage ☃



Nur bei Regen waren wir nicht Skifahren.


Die letzten zwei Tage in den Ferien habe ich dann etwas ganz Neues ausprobiert; das Telemarken. Mein Bruder und meine Schw├Ągerin fahren schon lange Telemarkski und da sie gerade neue Ausr├╝stung gekauft hatten, gab es was Altes f├╝r mich. Kniebeugen auf der Skipiste - super Training ­čśť und es macht riesen Spa├č! Dazu hat es noch einen Vorteil, es wird mir nicht mehr kalt beim Skifahren ­čść




Nach so viele Kniebeugen hat man sich schon ein alkoholfreies Bier verdient ­čśë

Dann waren die Ferien vorbei und der Alltag fing wieder an - mein erster Lauf in diesem Jahr war am Mittwoch als die Kinder beim Turnen waren. Zuerst einen kleinen Powernap (zwei Wochen mit sp├Ąten Kartenabende und dem einen oder anderen Gl├Ąschen Rotwein hatte nicht unbedingt dazu gef├╝hrt, dass ich nach den Ferien ausgeruht war... ­čÖł) und danach ein sch├Âner, gem├╝tlicher und flacher Lauf im Tal.

In der zweiten Woche nach den Ferien hatten die Kinder 2 1/2 Tage Skikurs von der Schule aus und ich war am ersten Tag, am Mittwoch, als Begleitperson angemeldet. Das bedeutet, dass ich beim Hinauffahren und beim Mittagessen aushelfen muss. Als die Kinder im Skikurs waren machte ich Kniebeugen auf der Piste. Am Freitag gab es das Abschlu├črennen, das habe ich mir nat├╝rlich angeschaut und als der Skikurs dann zwei Stunden weiter ging machte ich weitere Kniebeugen auf der Piste. Das Wetter lies zwar zu w├╝nschen ├╝brig - Schnee und Wind alle drei Tage... aber so war der Schnee auf der Piste wenigstens gut ­čśë



Am Freitagabend kam mein Bruder mit Familie wieder, nat├╝rlich um Ski zu fahren und nat├╝rlich sind wir auch mitgefahren. Am Samstag noch einen ganzen Tag Kniebeugen auf der Piste und dazu noch im Gel├Ąnde... gegen sp├Ąten Nachmittag sp├╝rte ich ein wenig Schmerz beim Beugen im linken Knie. Dann hatte ich genug und bin die letzte Abfahrt nicht mehr mitgefahren. Am Sonntag hatten wir dann einer der sch├Ânsten Tage seit langem. Es war zwar sehr windig und hat fest geschneit, daf├╝r konnten wir herrlicher Tiefschnee fahren. Die Telemarkskier habe ich zu Hause gelassen und bin normal Alpin gefahren um mein Knie nicht weiter zu belasten, da es beim Beugen noch weh tat.


Herrlicher Tiefschnee!!

Als wir in den Ferien Baden waren habe ich es probiert ein paar Runden zu Crawlen. Nachdem ich keine Angst mehr haben muss die Kontaktlinsen zu verlieren hat es sogar Spa├č gemacht. So besorgte ich mir ein paar Schwimmbrille und ein neuer Badeanzug und am Montag diese Woche bin ich knieschonend schwimmen gegangen. 1000 m Brustschwimmen und 500 m Crawlen - boah war das anstrengend... ­čś│ Das Brustschwimmen ging eigentlich, aber beim Crawlen konnte ich immer nur zwei L├Ąngen (50 m) und musste dann eine kurze Pause machen um nicht zu ertrinken ­čść Da gibt es auf jeden Fall ├ťbungsbedarf!

Gestern dann der zweite Lauf des Jahres. Nach dem es am Montag nur einmal und zwar wie aus K├╝beln gesch├╝ttet hatte war es dementsprechend nass. Ich hatte etwas bedenken, wie mein Knie das Laufen bekommen w├╝rde. Ich startete wie immer mit einer gem├╝tlichen Runde um den See. Es hatte gerade aufgeh├Ârt zu Regnen und die Sonne k├Ąmpfte sich gerade durch die Wolken und die Nebel durch. Einfach wundersch├Ân! Das Knie f├╝hlte sich ├╝berraschend gut an - kein Ziepen, keine Schmerzen - einfach nur gut. Es ist aber erstaunlich und erschreckend wie sehr ein paar Wochen Laufpause und einige sp├Ąte Kartenabende die Ausdauer beeinflusst - bergauf musste ich schon ziemlich schnaufen ­čÖł Der Kraft ist aber noch da - dank viele Kniebeugen auf der Piste ­čść Zum Gl├╝ck wei├č ich, dass wenn ich nur dranbleibe, dann kommt auch die Ausdauer schnell wieder...
...und ich habe jetzt auf jeden Fall vor, dran zu bleiben!!







Das neue Jahr hat also mit viel Bewegung und frische Luft angefangen, dazu ein paar neue Sportarten und neue Erfahrungen - so kann es auf jeden Fall weitergehen: viel Bewegung, gemeinsamer Spa├č beim Sport, viel frische Luft und neue Erfahrungen.
Das w├╝nsche ich mir f├╝r das neue Jahr ­čśŐ